Schwontkowski (*1949) gehört zu den wichtigsten deutschen Malern. Sein Werk findet vor allem in den letzten Jahren außerordentliche internationale Beachtung durch die Kunstkritik ebenso wie den Kunstmarkt und ist in wichtigen internationalen privaten und öffentlichen Sammlungen präsent.

Unbeeindruckt von alle dem wirkt hingegen die Bilderwelt von Norbert Schwontkowski, die sich – wie schon vom Beginn seiner Arbeit – dem Zauber wild gewachsener Weißheit am Wegesrand eher widmet, als am Rad der Eitelkeit zu drehen. Die in zarten Erd- und Rottönen gehaltenen Bilder sprechen von der Poesie des Alltags. Dazu benötigt er nicht mit Details aufgeladene Bildräume, sondern er erzählt mit minimalen Mitteln von seltsamen Zusammenkünften und Begegnungen in Welten, die den Charme des Surrealen evozieren… Titel und Bild sind untrennbar miteinander verbunden. Die Ironie ist der Inspizient, der den Bildern gebrochene Leichtigkeit verschafft. Keine Tragik ohne Komik, kein Erfolg ohne Scheitern. Oder ist es umgekehrt? Das Werk Schwontkowskis richtet sich wie ein innerer Pulsschlag an die lebensnotwendigen Gegensätze des Lebens. (aus: Karin Pernegger, zur Ausstellung Wir in dieser Drecksbrühe Stadtgalerie Schwaz 10.05.07-23.06.07)

Norbert Schwontkowski, geboren 1949 in Bremen, lebt und arbeitet in Bremen, lehrt an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg, Einzelausstellungen zuletzt: 2007 gallery side 2, Tokyo, Kabinett für aktuelle Kunst Bremerhaven, Raucci/Santamaria Neapel, Stadtgalerie Schwaz, 2006 Contemporary Fine Arts Berlin, 2005 Contemporary Fine Arts Berlin, Brandenburgische Kunstsammlung Cottbus, Kunsthalle Erfurt, 2004 Kunsthalle Bremen, Galerie Metis Amsterdam, Galerie Zonca & Zonca Mailand, 2003 Produzentengalerie Hamburg, Muka Gallery Auckland

Samstag 10.11.07 12 Uhr Udo Kittelmann im Gespräch mit Norbert Schwontkowski

Wir laden herzlich ein zu dieser Matinée im November bei uns in der Galerie!