- Siegfried Anzinger
- John M Armleder
- Éva Bodnár
- Erwin Bohatsch
- Julia Bornefeld
- Herbert Brandl
- Carmen Brucic
- Maria Brunner
- Clegg & Guttmann
- Gunter Damisch
- Thomas Feuerstein
- Günther Förg
- Johanna Freise
- Bruno Gironcoli
- Christoph Hinterhuber
- Michael Kienzer
- Jürgen Klauke
- Florin Kompatscher
- Jannis Kounellis
- Peter Krawagna
- Hermann Nitsch
- Antonio Ortega
- Walter Pichler
- Markus Prachensky
- Karl Prantl
- Arnulf Rainer
- Norbert Schwontkowski
- Hans Staudacher
- Tal R
- Paul Thuile
- Miroslav Tichý
Nach seinem Studium an der Prager Kunstakademie, zog sich Miroslav Tichý (+ 1926) in die Isolation seiner Heimatstadt Kyjov, Moravia in der Tschechischen Republik zurück. In den späten 50er Jahren beschloss er mit dem Malen aufzuhören und wurde zu einer markanten, Diogenes-artigen Figur. Ende der 60er Jahre begann er Photographien, hauptsächlich von Frauen aus seiner Umgebung, mit selbst angefertigten Kameras, anzufertigen. Später montierte er diese Photographien in handgemachte Rahmen und brachte zusätzliche letzte Schliffe mit Bleistift an und verschob folglich die Photographie in Richtung Malerei. Das Resultat sind Arbeiten von auffallend ungewöhnlichen formalen Qualitäten, die die Richtlinien der herkömmlichen Photographie missachten. Sie setzen ein großes Gesamtwerk der poetischen, traumähnlichen Ansichten der weiblichen Schönheit in einer Kleinstadt unter dem Tschechoslowakischen Kommunistischen Regime fest.
2011 am 12. April verstorben.
Gallery Exhibitions
Biography
Works
- Martin Walde
- Max Weiler
- Franz West
- Erwin Wurm
- Otto Zitko
