- 04.05.13 - 29.06.13 Maria Brunner Klar Schilf zum Geflecht
- 27.04.13 - 05.10.13 Walter Pichler Zwei Tröge, Wasserrinnen
- 02.03.13 - 22.06.13 Herbert Brandl Vulkan, Khyber & Katana
- 23.02.13 - 27.04.13 Tal R Fog over Malia Bay
- 22.01.13 Karl Prantl Steine 1960 - 1975 Thoman modern
- 01.12.12 - 23.02.13 Siegfried Anzinger Bronzen und Terrakotten
- 22.11.12 - 16.02.13 Norbert Schwontkowski The Balance of an Unknown Structure
- 22.11.12 - 16.02.13 Carmen Brucic Gnadenwald
- 27.09.12 - 12.01.13 Markus Prachensky La Battaglia di San Romano Thoman modern
- 20.09.12 - 17.11.12 Jürgen Klauke 1970&2010 KÖRPERKUNST KUNSTKÖRPER
Im Rahmen von curated by_vienna 2012 zeigt die Galerie Elisabeth & Klaus Thoman ihre zweite Einzelausstellung Jürgen Klauke. Die Ausstellung umfasst sowohl historische Werke Klaukes aus den 1970er- und 1980er-Jahren als auch die neuen Schlachtfelder – ein Tableau aus 144 Fotografien, die Absenz und Präsenz, Innen und Außen, Schönheit und Hässlichkeit thematisieren. Diese Gegensätze von Leben und Tod sind seit Langem ein konzeptueller Kontrapunkt in Klaukes Werk.
Die Arbeit des in Köln lebenden Künstlers Jürgen Klauke spielt seit den frühen 1970er-Jahren eine zentrale Rolle in der Entwicklung und der Geschichte von Performance und Körperkunst, weil er durch seine performativen Akte vor der Kamera die Geschlechterrollen seit dieser Zeit unterminiert. So sprengte Klauke den Begriff des Selbstporträts, indem er „soziale Bilder“ schuf, die Gedanken an den anderen und an den Blick, der diesen erfasst, einbezogen. Die damit einhergehenden gesellschaftlichen und psychologischen Entstellungen werden dabei bis ins Grotesk-Fratzenhafte kenntlich gemacht.
Jürgen Klauke, geboren 1943, lebt und arbeitet seit 1968 in Köln und war von 1994 bis 2008 Professor an der Kunsthochschule für Medien in Köln. 1995 erhielt er den Großen Kulturpreis der Sparkassen-Kulturstiftung Rheinland. Wichtige Ausstellungen unter anderem: 2010/11 ZKM Karlsruhe (Zentrum für Kunst und Medientechnologie) und Museum der Moderne Mönchsberg Salzburg die Ausstellung Aesthetische Paranoia Fotoarbeiten, Video- und Sprachräume 2004-2010, 2011 Centre Georges Pompidou, 2005 Kunstmuseum Luzern, 2004 Moscow House of Photography, 2002 Hamburger Kunsthalle, 1987 Museum Ludwig in Köln.
Klauke hat die Fotografie zu seinem Ausdrucksmittel gemacht, um sich und die Welt zu hinterfragen, Möglichkeiten und Grenzen auszuloten. Lange bevor er 1975 die erste Performance durchführte, begann er 1970 mit seinen Fotoinszenierungen, wie Physiognomien oder Selfperformance aus dem Jahr 1972. In seinen frühen Werken beschäftigt sich Klauke auf aggressive und subversive Art und Weise mit vorgeprägten sexuellen Grund- und Verhaltensmustern, die späteren verkörpern einen ästhetischen Anspruch, der sich weder in der Gegenwartskunst finden lässt, noch sich in eine vorhergehende Kunstströmung einordnen lässt.
… Der menschliche Körper steht im Zentrum meiner Arbeit, die ich am treffendsten mit „Ästhetisierung des Existenziellen“ bezeichne. In den Siebzigern ging’s z.B. in meinen Bildern darum, die soziale Kodierung des Geschlechts aufzuheben und zu erweitern. Der Transformer als Umformer. Die sexuelle Identität wird aufgebrochen, es wird interveniert und expandiert, was weit über das Reale sein könnte. Mein Körper im Bild als Projektionsfläche – lange vor der Genderdebatte. Die Umformungen beschränken sich allerdings nicht nur auf sexuelle Typologien, sondern auch andere gesellschaftliche und kulturpolitische Phänomene werden in der Folge dekonstruiert. Mein Körper bleibt Arbeitsmaterial – er ist immer wieder in den jeweiligen großen Werkgruppen der letzten Dekaden im Bild anwesend. Ich bezeichne ihn als Gedankenträger, Verstärker oder Stellvertreter. …
Zum Werkblock „Schlachtfelder“ … In der monumentalen Fotoarbeit schwingen Stilleben, Vanitas und Memento mori mit. Meine Intention war, mit dieser monumentalen Arbeit dem Schrecklichen etwas von seinem Schrecken zu nehmen ohne ihn zu denunzieren. Ich mache mir ein Bild von der Unsicherheit und Fragilität unserer Existenz und der Endlichkeit derselben. Wir haben den Tod nie erfahren – also bewege ich mich in Zonen des Undenkbaren oder Unaussprechlichen. In den Bildern wird das Innere, Formlose, Amorphe, der funktionslose Rest durchkreuzt von leeren schwingenden Stühlen und performativen An- und Ausschnitten meines Körpers, die von präsenter Abwesenheit oder abwesender Anwesenheit flüstern. Bilder für das fremde Territorium des Todes und die Kälte des Seins. … (Jürgen Klauke in El Pais, 2012)
Jürgen Klauke
- 15.09.12 - 17.11.12 Florin Kompatscher Tripe de Roche
- 30.06.12 - 08.09.12 Éva Bodnár fallingwater
- 23.06.12 - 15.09.12 Thomas Feuerstein FLY ROOM
- 06.06.12 - 16.09.12 Bruno Gironcoli Cavalcade, sculptures et dessins 1963-2001 MAMCO Genf
- 12.05.12 - 15.09.12 Michael Kienzer Formfolgen
- 04.05.12 - 07.07.12 Gunter Damisch Malerei 1982-2012 Thoman modern
- 31.03.12 - 26.05.12 Erwin Bohatsch Beisteiner Bilder
- 10.03.12 - 05.05.12 Siegfried Anzinger Neue Bilder
- 03.02.12 - 24.03.12 Hermann Nitsch Levitikus Innsbruck Thoman modern
- 21.01.12 - 24.03.12 Martin Walde Solvent Scale
- 19.11.11 - 03.03.12 John M Armleder late
- 05.11.11 - 14.01.12 Erwin Wurm new sculptures
- 21.10.11 - 10.01.12 Hans Staudacher 60 Jahre Malerei Thoman modern
- 27.09.11 - 26.02.12 Walter Pichler Skulpturen Modelle Zeichnungen MAK Wien
- 17.09.11 - 31.10.11 Michael Kienzer double bind
- 02.07.11 - 10.09.11 John M Armleder Julia Bornefeld Michael Kienzer Alicja Kwade Franz West sculpture
- 21.05.11 - 28.06.11 Maria Brunner Maria Brunner
- 26.03.11 - 14.05.11 Christoph Hinterhuber Futurist
- 10.02.11 - 19.03.11 ak7 Contemporary Design by Contemporary Artists
- 05.02.11 Bruno Gironcoli Die Ungeborenen 1996/2004 Skulptur vor Hofburg Innsbruck
- 22.01.11 - 10.03.11 Siegfried Anzinger Heiße Malerei verlängert bis 19.03.2011
- 06.11.10 - 15.01.11 Herbert Brandl Schmieragen
- 22.10.10 - 09.01.11 Herbert Brandl Berge & Landschaften. Monotypien 2009/2010 Albertina Wien
- 16.09.10 - 30.10.10 Michael Kienzer Skulptur
- 03.07.10 - 11.09.10 Max Weiler Zum 100. Geburtstag
- 29.05.10 - 01.07.10 Jürgen Klauke Fotoarbeiten 1970 - 1980
- 10.04.10 - 27.05.10 Arnulf Rainer Malerei
- 06.02.10 - 06.04.10 Thomas Feuerstein where deathless horses weep
- 14.11.09 - 29.01.10 Herbert Brandl Spektrolith
- 03.10.09 - 04.11.09 Miroslav Tichý Miroslav Tichý
- 23.09.09 - 27.09.09 Herbert Brandl Monotypien, Art Albertina 2009 Drawings International Art Fair
- 20.06.09 - 26.09.09 Jannis Kounellis Jannis Kounellis
- 18.04.09 - 30.05.09 Julia Bornefeld alter ego komm tanz mit mir! verlängert bis 13.06.2009
- 24.01.09 - 28.03.09 John M Armleder Sunny side up, over easy and soft boiled verlängert bis 11.04.2009
- 15.11.08 - 24.01.09 Günther Förg Die Trilogie der Tatzen
- 09.10.08 - 08.11.08 Antonio Ortega Werbung und Demagogie
- 13.09.08 - 08.11.08 Bruno Gironcoli Werke ab 1963 und neue Skulptur
- 31.05.08 - 06.09.08 Erwin Wurm Direktionsskulptur
- 29.04.08 - 24.05.08 Johanna Freise kurzes Leben
- 12.04.08 - 24.05.08 Florin Kompatscher Der scharfe Rand der Erde
- 15.03.08 - 30.04.08 Erwin Bohatsch Oeuvres récentes Galerie Vidal-Saint Phalle Paris
- 15.03.08 - 12.04.08 Michael Kienzer Sculptures récentes Galerie Bernard Jordan Paris
- 28.02.08 - 09.03.08 Bruno Gironcoli Modelle und Prototypen Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum Innsbruck
- 21.02.08 - 11.05.08 Walter Pichler Es ist doch der Kopf Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum Innsbruck
- 09.02.08 - 29.03.08 Michael Kienzer aus06bis08
- 23.11.07 - 26.01.08 Herbert Brandl Herbert Brandl
- 15.09.07 - 17.11.07 Norbert Schwontkowski Dolores
- 04.07.07 - 02.09.07 Thomas Feuerstein Trickster Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum
- 02.06.07 - 08.09.07 Otto Zitko Raumzeichnung
- 14.04.07 - 19.05.07 30
- 23.05.06 - 22.06.06 Clegg & Guttmann Muntean & Rosenblum Rudolf Polanszky Tamuna Sirbiladze Franz West DER FICKER II
- 05.11.05 - 10.12.05 Arthur Salner Walter Vopava
- 10.09.05 - 29.10.05 Tal R House of Prince
- 21.05.05 - 23.07.05 Julia Bornefeld Jimmie Durham Michael Kienzer Franz West Erwin Wurm sculpture
- 12.02.05 - 23.04.05 Clegg & Guttmann Rudolf Polanszky Franz West DER FICKER I
